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friedenen Seelenzustande eines Mannes, welcher einem Freundeden möglichst besten Rath crthcilt hat und gewissenhaft seineHände hinsichtlich der Folgen in Unschuld waschen kann. Derbesorgte Hartley versah sich mit Geld, nahm drei zuverlässigecingeborne Diener, die auf arabischen Pferden, wie er selbst,ritten, kein.Zelt und sehr wenig Gepäck mit sich führten, undverlor keinen Augenblick, um die Straße nach Mysore einzu-schlagen. Mittlerweile bemühte er sich, jede Geschichte, die erjemals von Hyders Gerechtigkeit und Selbstbeherrschung ge-hört hatte, sich in's Gcdächtniß zurückzurufen, um sich zuüberzeugen, daß er den Nawob geneigt finden könne, ein hülf-loses Weib gegen den zukünftigen Thronerben seines Reicheszu schützen.
Bevor er das Gebiet von Madras verließ, holte er denWakiel oder den Boten der britischen Regierung ein, von wel-chem Esdale gesprochen hatte. Dieser Mann, welcher darangewöhnt war, für eine Geldsumme kühnen europäischen Kauf-leutcn, welche Hyders Hauptstadt zu besuchen wünschten, einenAntheil an seinem Schuhpaß und seiner Escorte zu gewäh-ren, war nicht geneigt, denselben Dienst einem angesehenenHerrn aus Madras zu verweigern; durch eine Geldbelohnunggünstig gestimmt, entschloß er sich, so schnell wie möglich zureisen. Die Reise konnte nicht ohne Mühen und beträchtlicheGefahr zurückgelcgt werden, denn sie hatten ein Land zu durch-ziehen, welches häufig allen Ucbeln des Krieges ausgesehtwar, besonders als sie den Ghots näher kamen, jenen furcht-baren Gebirgspässen, welche vom Tafelland Mysore hinab-führcn und den gewaltigen Strömen einen Durchgang ge-währen, welche, in der Mitte der indischen Halbinsel entsprin-gend, dem Ocean zufließen.
Die Sonne war untergcgangen, ehe die Reisegesellschaft