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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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recht, aus Ueberlcgung und vielleicht wegen politischer Rück-sichten; seinem Temperamente nach aber ist sein Blut ebensobeiß, wie es mir unter einer schwarzen Haut fließen kann,und wenn Ihr ihn nicht gerade in der Nichterlaune antrefft,so kann er sich ebensowohl in der Laune des Tvdtens befin-den. Pfählen und Erdrosseln steckt ihm ebenso häufig imKopfe, wie die richtige Abwägung der Gerechtigkeit."

Daran ist nichts gelegen, ich will sogleich fort, um michan seinen Hof zu begeben. Der Gouverneur darf schon ansScham mir ein Beglaubigungsschreiben nicht versagen."

Denkt nicht daran, ein solches zu verlangen," sagte seinmehrerfahrener Freund,es würde Popiah nur wenig kosten,das Schreiben so abzufaffen, daß Hyder dadurch bewogenwürde, den derben und freimüthigen Doktor Adam Hartleyunserem schwarzen Dubasch ein für allemal vom Halse zuschaffen. Ein Wakiel oder Regierungsbote reist morgen nachSeringapatam ab; richtet Eure Reise so ein, daß Ihr ihn ein-holt; sein Paß wird Euch Beide beschützen. Kennt Ihr Je-manden unter de» Häuptlingen an Hyders Hofe?"

Niemanden, mit Ausnahme seines kürzlichen geheimenAgenten an diesem Orte, Barakel Hadschi."

Seine Unterstützung," sagte Esdalc,kann ebenso wirk-sam sein, wie die von Personen wesentlicheren Einflusses. Umdie Wahrheit zu sagen, so weiß man nie, worauf man rech-nen kann, wenn der Eigensinn eines Despoten im. Spiel ist;befolgt meinen Rath, thenrer Hartley, und überlaßt das armeMädchen ihrem Schicksale. Wenn Ihr Euch bemüht, sie zuretten, so kann man Hundert gegen Eins wetten, daß Ihrnur Euren eigenen Untergang bewirken werdet."

Hartley schüttelte den Kopf, und nahm hastig Abschied vonEsdale; er verließ denselben in dem glücklichen und selbst;»-