ches er als schmählich bezeichnet,!, wobei er zugleich erklärte,er habe nur zu viel Grund zu der Vermuthung, daß derGouverneur selbst die Hand dabei im Spiele habe. Er schmähteauf den Mangel an Eifer, daß die Regierung eine britischeUnterthanin dem Betrüge der Renegaten und der Gewalteines Tyrannen preisgebe.
Esdale horte ihm mit der Aengstlichkeit zu, welche klugeLeute zu zeigen pflegen, wenn sie merken, daß ste durch dieRede» eines unvorsichtigen Freundes selbst in Verlegenheitkommen könnten.
„Wollt Ihr für Eure Person Genugthunng," sagte er zu-letzt, „so müßt Ihr Euch nach Leadenhall Street wenden, woich vermuthe, daß sich Klagen sowohl gegen den Popiah, alsseinen Herrn in Masse anfhäufen; doch dieß ist unter unsgesagt."
„Ich will nichts von Beiden," erwiderte Hartley, „ichbrauche keine persönliche Genugthunng, ich wünsche keine, ichwill nur Hülfe für Meine Gray."
„In dem Falle," sagte Esdale, „bleibt Euch nur EinMittel übrig, — Ihr müßt Euch an Hyder selbst wenden."
„An Hyder, den Thronräuber, den Tyrannen?
„Ja, an diesen Thronräuber und Tyrannen," antworteteEsdale, „müßt Ihr Euch wenden, er ist stolz darauf, daßman von ihm glaubt, er verwalte strenge die Gerechtigkeit,und vielleicht fällt es ihm ein, bei dieser, wie bei andernGelegenheiten sich im Lichte eines unparteiischen Richters znzeigen."
„Dann will ich fort, um Gerechtigkeit an seinem Thronezu verlangen."
„Nur nicht so schnell, mein theurer Hartley," erwidertesein Freund, „zuerst überlegt Euer Wagniß. Hyder ist ge-