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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
818
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und wirst niedergeworsen und zertreten werden! Wahrhaftig,du willst ein doppelter Verräthcr sein! Du willst deineVerlobte dem Fürsten verrathen um die Mittel zu erhalten,den Fürsten an die Engländer zu verrathen und so von dei-nen Landsleuten die Verzeihung für deine Verbrechen zu er-langen; aber mich sollst du nicht verrathen! Ich will nichtdas Werkzeug deines Ehrgeizes sei»; ich will dir nicht meineSchätze und meine Soldaten leihen, um diesem nördlichenEiszapfen geopfert zu werden! Nein, ich will dich überwachen,wie der Teufel die Heren überwacht; zeige mir nur einSymptom mich zu verrathen, so lange wir hier sind, so gebeich dich bei den Engländern an, welche vielleicht dem glück-lichen Schurken, nicht aber einem solchen verzeihen, welcherstatt nützliche Dienste zu leisten nur um sein Lebe» flehenkann. Weiche nur einen Zoll breit von meiner Bahn, wennwir die Ghots im Rücken haben, und der Nawob soll so-gleich deine Jntriguen mit dem Nizam und den Mahratten, so-wie von deinem Entschlüsse erfahren, Bangalore den Engländernzu überliefern, wenn Tippu's Unklugheit dich zum Killedar")gemacht hat. Gehe wohin du willst, Sklave, du wirst in mirdeine Herrin finden!"

Und eine schöne obgleich nicht gütige," sagte der angeb-liche Sadoc, indem er plötzlich seinen bisherigen Ton mitdemjenigen verstellter Zärtlichkeit vertauschte,ich bemitleideallerdings dieses unglückliche Weib; ich wölbte fie allerdingsretten, wenn ich könnte; höchst ungerecht ist aber der Ver-dacht, daß ich sie meiner Naur Dschihan, meinem Lichte derWelt, meiner Mutie Mahul, meiner Perle des Palastes, vor-ziehen würde"

s) Gouverneur.