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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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zurückkehren, als bis Euer Schicksal in der einen oder andernWeise bleibend gesichert ist."

Nein, Hartley," sagte Miß Gray,es ist vielleicht freund-schaftlich oder muß es vielmehr sein, daß Ihr mir einen sol-chen Rath gebt. ES wäre jedoch höchst niedrig von mir»wenn ich meine eigenen Angelegenheiten auf Kosten EurerAussichten befördern wollte. Außerdem wäre das ja nichtsanders, als daß ich mir die Wahl je nach den Ereignissenoffen hielte, in der Absicht das Schicksal des armen Middle-mas zu theilen, wenn er glücklich ist und ihn zu verlassen,wenn das Gegcntheil eintritt. Sagt mir nur, ob Ihr nachEurer eigenen bestimmten Kcnntniß cs bekräftigen könnt, daßdicß Weib eine unpassende und unwürdige Beschützerin fürein Mädchen in meinen Jahren ist."

Nach eigener Kenntniß kann ich nichts sagen; ich mußsogar eingestehen, daß die Gerüchte über den Charakter derFrau Montreville sehr verschieden sind. Jndeß schon derbloße Verdacht"

Der bloße Verdacht, Herr Hartley, kann bei mir keinGewicht haben, in Betracht, daß ich demselben das Zeugnißdes Mannes entgegen setzen kann, mit dem ich mein Glück zutheilen entschlossen bin. Ihr gesteht zu, die Frage sei zwei-felhaft; muß nicht die Behauptung des Mannes, von demich eine so hohe Meinung hege, meinen Glauben in einerso zweifelhaften Sache entscheiden? Was müßte Er sein,sollte diese Frau Montreville etwas anderes sein, wie er dar-gestellt hat?«

Was kann Er sein, wahrlich," dachte Hartley innerlich,indessen seine Lippen äußerten nicht die Worte; er blickte intiefem Nachsinncn auf den Boden und fuhr zuletzt aus dem-selben bei den Worten der Miß Gray auf: