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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Der Doctor ist sicherlich heute Morgen verrückt," sagtesein Freund, Major Mercer, zum alten QuarticrmeisterCalder.

Hartley war vielleicht in dem Augenblick nicht ganz beiSinnen; während er nämlich auf die Königin von Sabablickte, als er dem Major Mercer zuhörte, fiel sein Auge aufeine leicbte weibliche Gestalt an ihrer Seite, welche sich sogesetzt hatte, als wünsche sie sich unter der massenhaften Ge-stalt und den fließenden Gewändern, die wir beschrieben ha-ben, zu verstecken; zu seinem außerordentlichen Erstaunen er-kannte er die Freundin seiner Kindheit und die Geliebte sei-ner Jugend Menie Grap in eigener Person.

Der Umstand, sie in Indien zu sehen, mußte schon alleinErstaunen erregen. Seine Ueberraschung wurde um so mehrgesteigert, als er sie unter einem offenbar so sonderbarenSchutz erblickte. Die natürliche und unmittelbare Weise, denGefühlen nachzukommen, welche ihr Erscheinen erregte, bestanddarin, daß er zu ihr hinging und sie anredete.

Seinem Ungestüm wurde jedoch Einhalt gethan; als erauf Miß Gray und ihre Gefährtin zuging, bemerkte er, daßdie Erstere, obgleich sie auf ihn blickte, nicht das geringsteZeichen der Wiedererkennung gab, wenn er nicht eine Bewe-gung sich so erklären konnte, wodurch sie ihre Oberlippe mitdem Zeigefinger leicht berührte eine Bewegung, welche,wenn sie nicht zufällig war, sich deuten ließ, als solle damitgesagt sein:Unterlaßt cs gerade jetzt, mit mir zu reden."Hartley nahm diese Deutung an, blieb plötzlich stehen, underröthete, denn er merkte, daß er in diesem Augenblick einealberne Rolle spielte. Er kam noch mehr zu der Ueberzeugung,als Frau Montreville mit einer Stimme, in welcher die Kraftder Töne dem befehlenden Ausdruck ihrer Zuge entsprach, ihn