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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
777
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tete- Auch konnte cs seiner Frau nicht lange verborgen blei-ben, daß seine Vernunft in Folge einer schweren in Indienerlittenen Krankheit gelegentlich bei Veranlassungen erschüttertwurde, welche seine Gefühle heftig aufregten. Sie hattedeßhalb geduldig und schweigend sich der Verfahrungsweisegefügt, welche von Monpada entworfen und von ihrem Ge-mahle ängstlich und warm gebilligt wurde. Ihre Gedankenjedoch kehrten sogar, nachdem ihre Ehe mit andern Kinderngesegnet war, bekümmert zu dem verbannten und verstoßenenSohne zurück, welchen sie zuerst unter ihrem Herzen getragenhatte. Alle diese lange Zeit zurückgchaltcnen und mit Wärmegepflegten Gefühle brachen in vollem Strome bei der uner-warteten Entdeckung ihres Sohnes hervor, als derselbe vondem Loose äußersten Elends errettet und unter so unheilvol-len Umständen der Einbildungskraft seiner Mutter vorgeführtwurde.

Vergeblich versicherte ihr Gemahl, er werde für die Wohl-fahrt des jungen Mannes mit seiner Börse und seinem Ein-fluß sorgen. Sie konnte nicht eher zufrieden gestellt werden,als bis sie etwas gethan haben würde, um das Loos derVerbannung zu mildern, zu welcher ihr Erstgeborener verur-theilt war. Sie war dazu um so eifriger entschlossen, dasie die äußerste Zartheit ihrer Gesundheit empfand, welchedurch so viele Jahre geheimen Leidens untergraben war.

Frau Witherington wurde natürlich bewogen, die DiensteHartlep's, des Gefährten ihres Sohnes, in Anspruch zu neh-men, den sie ohnedem nach der Wiederherstellung ihrer jün-geren Kinder als einen Schutzengel betrachtete. Sie über-gab ihm die Summe von 2000 Pfd., worüber sie als unbe-dingtes Eigenthum verfügen konnte, mit dem in den zärtlich-sten und liebreichsten Worten ausgesprochenen Gesuche, er