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möge dieselbe zum Nutzen des Richard Middlemas in derje-nigen Weise anwenden, von welcher er glaube, daß sie fürihn am nützlichsten sein werde. Sie gab ihm die Versicherungihrer weiteren Unterstützung, je nachdem dieselbe erforderlichsein sollte z sie gab ihm ferner ein Schreiben folgenden In-halts, welches ihrem Sohne zu überreichen sei, wenn und wodie Klugheit Hartley'ü es für angemessen halten sollte, ihmdas Geheimniß seiner Geburt mitzutheilen.
„O Benoni, o Kind meines Kummers! Warum müssendie Augen deiner unglücklichen Mutter dich erblicken dürfen,während ihren Armen das Recht verweigert wurde, dich anihren Busen zu drücken? Möge der Gott der Juden undHeiden dich bewahren und beschützen! Möge er zu seinerZeit die Dunkelheit entfernen, welche zwischen mir und demGeliebten meines Herzens sich ausdehnt — der ersten Fruchtmeiner unglücklichen und ach,- unheiligcn Liebe! Halte dichnicht, mein Geliebter, für einen einsamen Verbannten, wenndeiner Mutter Gebet sich für dich bei Sonnenaufgang undUntergang erhebt, um jeden Segen aus dein Haupt herabzu-rusen, um für deinen Schutz und deine Vertheidigung zu fle-hen. Suche nicht, mich zu erblicken, — ach — weßhalb mußich dieses niederschreiben! — Lasse mich in den Staubniedcrbeugen, denn meine eigene Sünde und Thorheit mußich anklagen — suche nicht mich zu sehen, oder mit mir zureden — es könnte der Tod von uns Beiden sein. Ver-traue deine Gedanken dem ausgezeichneten Hartley, welcherder Schutzengel von uns Allen war, so wie ein jeder derStämme Israels einen Schutzengel besaß. Was du wünschenwirst, und zu was er deinetwegen rathen wird, soll geschehen,wenn es in der Macht einer Mutter liegt — und die Liebeeiner Mutter! kann das Meer sie begrenzen, oder können