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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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bot, und die Folge war deren Verführung. Der Liebhaberjedoch hegte jede Absicht, sein Unrecht wieder auszugleichcn,und zuletzt wurde eine Flucht nach Schottland beschlossen,nachdem verschiedene Plane einer geheimen Ehe durch dieVerschiedenheit der Religion und andere Umstände vereiteltwaren. Die Schnelligkeit der Reise, die Furcht und Angstder-Mlia bewirkten deren Entbindung mehrere Wochen vorder gewöhnlichen Zeit, so daß sie den Beistand und diePflege des Doctor Gray in Anspruch nehmen mußte. Siewaren kaum wenige Stunden in Middlemas gewesen, alsTresham durch einen scharfblickenden und scharfhörendenFreund die Nachricht erhielt, es sei ein VerhaftSbefehl wegenHochverrats gegen ihn ausgestellt. Sein Briefwechsel mitCarl Eduard war Mon^ada während der Zeit ihrer Freund-schaft bekannt geworden; aus Rache verriet- er denselbender brittischen Regierung, und ein VerhaftSbefehl wurde aus-gestellt, welcher zugleich auf Monyada'S Gesuch den Namenseiner Tochter enthielt. Er glaubte nämlich, daß dieser Ver-haftsbefehl ihm von Nutzen sein werde, um seine Tochtervon Tresham zu trennen, im Fall die Flüchtlinge wirklichverheiratet sein sollten. Wie weit ihm dieß gelang, ist demLeser schon bekannt, ebenso wie die Vorsichtsmaßregeln, dieer traf, damit man von dem Dasein des lebendigen Zeug-nisses der Schwäche seines Kindes nichts erfahre. Er nahmseine Tochter mit sich und unterwarf sie einer strengen Ein-gezogenheit, welche durch ihr eigenes Nachdenken doppelt bit-ter wurde. Seine Rache würde vollständig gewesen sein,wäre der Urheber von Zilia's Unglück wegen seiner politischenVergehen auf's Schafott gekommen, allein Tresham verstecktesich bei Freunden in den Hochlanden und entging der Ver-folgung, bis die Sache vergessen war. Nachher trat er in