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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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mas auf einer Schiffskiste sitzend, mit unnachahmlicher Fassungeiner Erzählung zuhörte, welche alle blühenden Hoffnungenauf Reichthum, mit denen er sich kürzlich so gern geschmeichelthatte, mit der Wurzel ausriß.

Zilia Moneada war das einzige Kind eines sehr reichenportugiesischen Juden, welcher sich in London seines Handelswegen niedergelassen hatte- Unter den wenigen Christen,welche sein Haus und gelegentlich seine Tafel besuchten, be-fand sich Richard Tresham, ein Herr aus einer hohen Nor-thumbrischen Familie, welcher im Dienste von Carl Eduardan dem kurzen, von demselben erregten Bürgerkriege bedeu-tenden Antheil genommen hatte; er besaß damals eine Offi-zicrsstelle im portugiesischen Heere, war aber noch immer einGegenstand des Argwohns für die brittische Regierung wegenseines wohlbekannten Muthes und seiner jacobitischen Grund-sätze. Das angenehme Acußere dieses Herrn nebst der Zier-lichkeit der höheren Stände, so wie seine vollständige Kennt-niß der Sprache und der Sitten Portugals hatte die genaueFreundschaft des alten Monsada und auch das Herz der un-erfahrenen Zilia gewonnen, welche schön wie ein Engel dieWelt und deren Bosheit eben so wenig kannte, wie ein jun-ges Lamm.

Tresham ersuchte Monsada um die Hand seiner Tochter,vielleicht in einer Weise, welche zu offen zeigte, er hege dieMeinung, daß der hochgeborene Christ sich durch sein Gesuchum die Hand der reichen Jüdin entwürdige. Monsada ver-weigerte seine Einwilligung zur Verbindung und verbot jenemsein Haus, konnte aber nicht verhindern, daß die Liebendensich im Geheimen sahen.

Tresham machte einen unehrenwerthen Gebrauch von denGelegenheiten, welche ihm die arme Zilia unvorsichtig dar-