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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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wilde Harmonie; diese bestand entweder ans gelernten Stel-len, welche ihr ins Gedächtniß kamen, oder ans Ergüssen ihreseigenen Talents; zuletzt vereinigte sich ihre Stimme mit denTönen des Instrumentes in einen jener prächtigen Psalmen,worin ihre Jngend mit Stimme und Harfe den Schöpfer,wie der königliche Hebräer, gepriesen hatte, welcher der Dich-ter jener Loblieder war. Die Thräne versiegte allmälig inihren aufwärts gewandte» Angen ihr Gesang mit denTönen des Instruments vereint, erhob sich ans eine Höhe derMusik, welche die ausgezeichnetsten Künstler nur selten errei-chen; dann sanken beide in einen Schluß des Musikstückes,welches ausging, um nie wieder begonnen zu werden dieSängerin war mit dem Liede gestorben.

Man kann sich den Schrecken des unglücklichen Gattendenken, als alle Bemühungen, das Leben zurückznrufen, un-wirksam waren. Diener wurden nach Aerzten geschickt, nachHartley, und jedem Andern, den man finden konnte. DerGeneral stürzte sich in das Zimmer, das sie so eben verlassenhatten, und lief in seiner Hast auf Middlemas zu, welcherbeim Schall der Musik aus dem nahen Zimmer der Thüresich natürlich genähert hatte und durch die Art des Geschreis»die hastigen Schritte und die verwirrten Stimmen überraschtund erschreckt, dort stehen geblieben war, um die Ursache sol-cher Unordnung zu erkennen.

Der Anblick des unglücklichen jungen Mannes trieb diestürmischen Leidenschaften des Generals bis zum Wahnsinn.Er schien seinen Sohn als die alleinige Ursache des Todesseiner Frau zu betrachten; er griff ihn beim Halskragenund schüttelte ihn heftig, als er ihn in das Gemach schleppte,wo die Todte lag.

Komm hieher," sagte er,du, welchem ein Leben der