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war eine der Gelegenheiten, wo Richard Middlemas einenrednerischen Schwang in seinen Worten äußern konnte-
„Ihr seid mir mehr, wie ein Vater," sagte er, „meineSchuld gegen Euch ist größer, wie diejenige gegen meine un-natürlichen Eltern, welche mich durch Sünde in die Weltsetzten und mich durch Grausamkeit verließen!"
Zilia, als sie diese schneidenden Worte vernahm, warfihren Schleier zurück, indem sie ihn mit beiden Händen er-hob, bis er hinter ihr wie ein Nebel schwebte; dann stieß sieeinen schwachen Seufzer aus und sank in Ohnmacht. Ge-neral Witherington stieß Middlemas mit einer heftigen Be-wegung zurück, eilte seiner Gemahlin zu Hülfe und trug siein seinen Armen, als wäre sie ein Kind, in das Vorzimmer,wo ein alter Diener mit den Mitteln zur Wiederherstellungdes Bewußtseins wartete, welche der unglückliche Gemahl,jedoch zu seinem Unglück, als wirksam kannte- Die Mittelwurde» hastig angewandt und riefen auch die Leidende in'sLeben zurück, allein dieselbe befand sich in einem furchtbarenZustand der Geisteserregung.
Die letzten Worte ihres Sohnes hatten offenbar einentiefen Eindruck auf ihre Seele gemacht — „hörtet Ihr ihn,Richard!" rief sie mit furchtbar lauter Stimme in Betrachtihrer erschöpften Kräfte — „hörtet Ihr die Worte? Der Him-mel sprach unsere Verdammung durch die Stimme unsereseigenen Kindes aus; fürchte dich aber nicht, mein Richard,weine nicht! ich werde den Donner des Himmels mit seinereigenen Musik beantworten."
Sie stürzte auf ein Clävier, welches im Zimmer stand,und während der Diener und der Herr einander anblickten,als wären sie im Zweifel, ob ihr Verstand sie gänzlich verlassenwerde, flogen ihre Finger über die Tasten und erzeugten eine