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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Zilia,soweit die Schwäche der Natur mir es erlaubt. Aber,v Gott meiner Väter, von welchem Thon hast du uns armeSterbliche gebildet, die so sehr die Schande fürchte», welcheder Sünde folgt und dennoch die Sünde so wenig bereuen!"Eine Minute später wurden Schritte vernommen es öff-nete sich die Thüre Winter kündigte den Lieutenant Middle-mas an, und der Sohn stand, ohne es zu wissen, vor seinenEltern.

Witheringtvn fuhr unwillkürlich auf, zwang sich aber so-gleich zur Annahme des leichten Benehmens, womit ein Vor-gesetzter einen Untergeordneten empfängt und welches bei ihmgewöhnlich mit einem gewissen Grade von Stolz gemischtwar. Die Mutter hatte weniger Selbstbeherrschung. Auch siesprang auf, jedoch in solcher Weise, als habe sie die Absicht,sich ihrem Sohne, für den sie Unglück und Kummer erlittenhatte, um den Hals zu werfen. Jedoch der warnende Blickihres Mannes hielt sie wie durch einen Zauberschlag zurück-,sie blieb stehen; ihr schöner Kopf und Hals war etwas vor-gebeugt, ihre Hände zusammengedrückt und vorwärts gestreckt,in einer Stellung, als wolle sie sich bewegen; sie war den-noch bewegungslos wie eine Marmorstatue, welcher ein Bild-hauer den Schein des Lebens ertheilt hat, während er ihr dieLebensbewcgnng nicht zu geben vermag. Eine so auffallendeBewegung und Stellung hätte die Ueberraschung des jungenOffiziers erregen können; die Dame aber stand im Schattenund er blickte so ausschließlich auf seinen Beschützer, daß ersogar kaum die Gegenwart der Frau Witheringtvn merkte.

Ich fühle mich bei dieser Gelegenheit glücklich," sagteMiddlemas, indem er bemerkte, daß der General nicht sprach,dem General Witheringtvn meinen Dank auszudrücken, wel-chen ich demselben niemals genügend werde abstatten können."