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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Die KindSmagd Jamieson, in deren Zimmer sie stattfand,umschloß ihre Kinder, wie sie dieselben nannte, mit ihrenArmen und erklärte, der Himmel habe sie für einander ge-schaffen ; sie wolle den Himmel bitten, nur so lange zu leben,bis sie Beide als Bräutigam und Braut gesehen habe.

Zuletzt mußte die TrennungSscene enden; Richard Middle-maS bestieg ein Pferd, welches er für die Reise gemiethethatte, und schlug die Straße nach Edinburg ein, wohin schonsein Gepäck voraus geschickt war. Unterweges kam ihm öfterals Einmal der Gedanke in den Sinn, er thue besser nachMiddlemaS zurückzukehren und sein Glück dadurch zu sichern,daß er sich mit Menie Gray vereine und mit seinem bescheide-nen Einkommen zufrieden sei. Vom Augenblicke an, daß ersich seinem Freunde Hillary am festgesetzten Platze der Zu-sammenkunft anschloß, schämte er sich jedoch sogar nur einenWink von der Veränderung seiner Absichten zu geben; seinekürzliche Gefühlsaufregung wurde vergessen, nachdem sie ihnin seinem Entschlüsse bestärkt hatte, er werde Reichthum undStellung in der Gesellschaft mit Menie Gray theilen, sobalder diese Güter erworben habe. Es schien jedoch seineDankbarkeit gegen ihren Vater nicht eingcschlafcn zu sein,darf man nach dem Geschenke eines hübschen Petschaftes miteinem Karneol schließen, welcher in Gold gefaßt, einen sprin-genden Löwen in goldenem Felde eingegraben enthielt undmit einem geeigneten Briefe nach Stevenlaw's Land, Middle-mas, sorgfältig abgeschickt wurde. Menie kannte die Hand-schrift und überwachte die Züge ihres Vaters, als derselbeden Brief las, vielleicht in der Meinung, daß der letztereüber einen verschiedenen Gegenstand handle. Ihr Vater stießmanches Bah! aus, als er das Schreiben gelesen hatte; dannbetrachtete er das Petschaft und sagte:

Das geführt. Schloß u. and. Erzähl.

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