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als ein Trojaner, und Ihr könnt Euch denken, daß ich nichtfür Jedermann dasjenige zu thun vermag, was ich für einenalten Freund, wie Richard Middlemas, thun werde."
Richard versprach Geheimhaltung, und die beiden Freundetrafen sogar die Verabredung, den Flecken nicht einmal inGesellschaft zu verlassen; der Kapitän solle zuerst abreisenund sein Freund in Edinburg sich ihm anschließen, wo seineAnwerbung geschehen werde; alsdann wollten sie Beide nachLondon reisen und die Angelegenheiten für die Ueberfahrtnach Indien in Ordnung bringen.
Ungeachtet dieses bestimmten Ucbereinkommens hinsichtlichder Abreise, dachte Middlemas von Zeit zu Zeit mit Kum-mer und Angst an die Trennung von Menie Gray, der Ver-abredung gemäß, die Beide getroffen hatten. Der Entschlußwar jedoch gefaßt; der Schlag mußte geführt werden undihr undankbarer Liebhaber, welcher sich längst gegen ein Le-ben häuslichen Glückes entschieden hatte, welches er hätte ge-nießen können, im Fall seine DenkungSweise eine bessereRichtung erlangt hätte, beschäftigte sich jetzt mit den Mitteln,nicht mit ihr gänzlich zu brechen, sondern alle Gedanken ihrerVereinigung bis zum Erfolge seiner Expedition nach Indienzu verschieben.
Er hätte sich alle Besorgnisse über letzteren Gegenstandersparen können. Der Reichthum von ganz Indien hätte nie-mals Menie Gray verleiten können, das HauS ihres Vatersdem Befehle desselben entgegen zu verlassen; dieß war jetztum so weniger möglich, da der alte Mann, seiner zwei Hülfs-ärzte beraubt, am Abend seines Lebens zu fortgesetzter Thä-tigkeit genöthigt war, und sich für gänzlich verlassen haltenmußte, wenn sich auch seine Tochter zu derselben Zeit vonihm getrennt hätte. Obgleich sie jedoch den unwandelbaren