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zum Vertrauten wählte, welchen ich für einen furchtbarenNebenbuhler hielt; ich bin jedoch so weit entfernt, darübermißvergnügt zu sein, daß ich die Meinung hege, das theureund verständige Mädchen habe nach Allem dem keine bessereWahl treffen können. Es ist Zeit, daß die alberne Kältezwischen uns beendet werde, da Ihr begreifen müßt, die wirk-liche Ursache derselben sei unser Berhältniß als Nebenbuhlergewesen. Ich bedarf des guten Rathes, und wer kann mirdenselben besser erthcilcn, als der alte Gefährte, dessen ge-sundes Urthcil ich stets beneidete, sogar wenn einige Freundevon oberflächlicher Urtheilskraft mir den Vorzug wegen schnel-lerer Auffassung ertheilten?"
Hartley ergriff Richards dargebotene Hand, jedoch nichtmit der Lebhaftigkeit des Gefühles, womit sie dargebotenwurde.
„Es ist nicht meine Absicht," sagte er, „viele Tage, vielleichtnicht einmal viele Stunden hier zu bleiben; kann ich Euchaber mittlerweile durch meinen Rat- oder auf andere Weiseeinen Dienst erweisen, so könnt Ihr vollkommen über michverfügen; es ist die einzige Art, worin ich der Menie Grayeinen Dienst erweisen kann."
„Liebst du meine Geliebte, so liebe auch mich, ein schönesSeitenstück zum Sprüchwort: „Liebst du mich, so liebe meinenHund!" Wohlan denn, um der Miß Gray willen, wenn auchnicht wegen Richard Middlemas (der Henker hole den ge-meinen Namen — der an alte Geschichten erinnert), wollt Ihrnicht, der Ihr ein Zuschauer seid, uns, die wir die unglück-lichen Spieler sind, Eure Meinung sagen, was Ihr von die-sem unseren Spiele haltet?"
„Wie könnt Ihr mir eine solche Frage vorlegen, wenn einso schönes Feld Euch eröffnet ist? Sicherlich wird Herr Gray