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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Gerechtigkeit; allein das Complimcnt ist so groß, dqH ich Euchfür das Berschen verbunden bin,"

Ihr könnt wissen," erwiderte Hartlev, »daß ich wedernach Vermuthungen, noch nach dem, was Ihr Eifersucht nen-net, rede; ich sage Euch offen, daß Menie Grav mir selbstden Zustand ihrer Neigung erklärt hat. Ich habe ihr natür-lich die Unterredung mit ihrem Vater mitgctheilt. Ich sagteihr, ich sei nur zu sehr überzeugt, daß ich im gegenwärtigenAugenblick nicht diejenige Theilnahme in ihrem Herzen besitze,welche allein mir ein Recht geben würde sie zu ersuchen, daßsie sich den Aussichten füge, welche ihres Vaters Güte mirdargeboten habe. Ich bat sie jedoch, sich nicht plötzlich gegenmich zu entscheiden, sondern mir eine Gelegenheit zu geben,den Weg ihrer Neigung hinsichtlich meiner möglichst anzu-bahnen; ich hoffe nämlich, daß die Zeit und die Dienste, dieich ihrem Vater erweisen würde, eine endliche Wirkung zumeinen Gunsten Hervorrufen könnten."

Ein sehr natürliches und bescheidenes Gesuch; welche Ant-wort hat die junge Dame gegeben?"

Sie ist ein edelgesinntes Mädchen, Richard Middlemas,und verdient schon wegen ihrer Offenheit, sogar ohne ihreSchönheit und ihren Verstand, die Gemahlin eines Fürstenzu sein. Ich kann nicht genug die jungfräuliche Bescheiden-heit ausdrücken, womit sie mir sagte, sie kenne zu wohl dieGüte meines Herzens (sie beehrte mich mit diesem Ausdrucke),um mich jemals der in die Länge gezogenen Pein einer uner-wicderten Leidenschaft auszusetzen. Sic erklärte mir aufrich-tig, daß sie schon lange Zeit mit Euch im Geheimen verlobtist, daß ihr Portraits ausgetauscht habt; obgleich sie ohneEinwilligung ihres Vaters niemals die Eurige werden wolle,so empfinde sie dennoch die Unmöglichkeit, jemals ihre Gefühle