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dadurch zu büßen, daß er den vernachlässigten Enkel mit un-erwarteten Reichthümern überhäufe. Die Kindsmagd Jamiesonwußte ganz gewiß: es bedürfe nur eines Blickes von ihresPflegkindes schönen Augen, um ihr Herz und ihre Nieren zuprüfen, wie die heilige Schrift spricht) wie einst sich merk-würdige Dinge ereigneten, so könnten solche wiederum zu-sammen und zur selben Zeit in dem Dorfe eintreten, undsolch einen Tag erschaffen wie ihn Middlemas noch niemalserblickte; dann könnte ihr Kind nicht mehr mit dem nieder-ländischen Namen Middlemas genannt werden, welcher klinge,als habe man ihn aus dem Rinnstein des Dorfes ausgegris-fcn, sondern er werde Ritter Galatian oder Sir WilliamWallace oder Robin Hood oder wie ein anderer großerFürst heißen, von dem Mährchen und Geschichtenbüchcr er-zählen.
Der Kindsmagd JamiesonS Berichte von der Vergangen-heit und von den glänzenden Aussichten der Zukunft schmei-chelten zu sehr der Einbildungskraft, um nicht die ehrgeizig-sten Phantasie-Gebilde in der Seele des Knaben -ervorzurufen,welcher natürlich einen starken Wunsch empfand, sich in derWelt empvrzuschwingen, und welcher ohnedem das Bewußt-sein hegte, daß er die für eine höhere Stellung geeignetenFähigkeiten besitze. Die Ereignisse seiner Geburt glichen zusehr denjenigen, welche in den von ihm gelesenen oder ge-hörten Mährchen erwähnt wurden; es schien kein Grund vor-handen, daß seine eigenen Abenteuer kein ähnliches Ende,wie diejenigen solcher wahrhaften Geschichten nehmen sollten.Kurzum, während der gute Doctor Gray sich einbildete, daßsein Zögling von seinem Ursprung durchaus nichts wisse,dachte Richard an nichts anderes als an die Zeit und Weise,worin und wodurch er aus dem Dunkel seines gegenwärtigen