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Zustandes cmporgehoben, und zur Annahme eines Ranges be-fähigt sein würde, auf welchen er nach seiner Meinung durchseine Geburt die Ansprüche besaß.
So verhielt cs sich mit den Gefühlen des jungen Mannes,als der Doctor eines Tages nach Tische die große lederneBrieftasche hervorholte, worin er wichtige Papiere mit einemkleinen Vorrath der nothwendigsten und wirksamsten Arzneienverwahrte. Er nahm jetzt den Brief Monoada's heraus undersuchte Richard Middlemas um ernste Aufmerksamkeit, denner habe ihm einige Umstände in Betreff seiner selbst mitzu-theilen, deren Kennlniß für ihn von der größten Wichtigkeitsei. Richards dunkle Augen funkelten — das Blut strömtein seine breite und gut geformte Stirne — die Stunde derErklärung war endlich gekommen. Er horchte auf die Er-zählung Gideon Gray's, welche, wie der Leser sich denkenkann, gänzlich aller Vergoldung entkleidet war, womit dieEinbildungskraft der Kindsmagd sie ausgeschmückt hatte;welche ferner auf denjenigen Inhalt zusammengedrängt war,den die Geschäftsmänncr den wesentlichen nennen, nichts wei-ter als die Geschichte eines Kindes der Schande offenbarte —eines von Vater und Mutter verlassenen Kindes, welchesvon dem mit Widerstreben gegebenen Almosen eines entfern-teren Verwandten auferzogen war — eines Großvaters, welcherdas Kind als das lebendige wenn auch unbewußte Zeugnißder Unehre seiner Familie betrachtete, und mit weit größeremVergnügen die Kosten seines Leichenbegängnisses als diejeni-gen seiner Ernährung bezahlt haben würde, die er nur mitMurren für ihn ausgesetzt hatte. Tempel und Burgen nebsttausend lieblichen Luftschlössern der kindlichen EinbildungskraftRichards fielen plötzlich zusammen, und der durch ihre Zer-trümmerung erregte Schmerz ward um so schärfer durch das