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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Freigebigkeit eingehändigt werden; ich muß jedoch ihm undEuch die Warnung ertheilen, daß jeder Versuch auf etwasWeiteres, als ich besonders erlauben werde, von mir An-sprüche zu erheben, die gänzliche Verwirkung meiner Gunst undBeschützung zur Folge haben würde. Da ich Euch hiemit meineAbsichten erklärt habe, so erwarte ich, daß Ihr demgemäßhandeln werdet."

Der Empfang dieses Briefes bestimmte Gideon zu einerUnterredung mit dem Knaben, um von ihm zu erfahren,welche Wahl er unter den ihm so cröffneten Berufsarten tref-fen wolle; er hielt sich zugleich überzeugt, daß derselbe we-gen der Gelehrigkeit seines Wesens, die Wahl seinem eigenen(Doctor Grap's) besseren Urtheil überlassen würde.

Vorher jedoch hatte er sich der unangenehmen Aufgabezu entledigen, Richard Middlemas mit den geheimniß-vollen Umständen seiner Geburt bekannt zu machen; erglaubte nämlich, der Knabe wisse nichts davon, weil er siedemselben niemals mitgetheilt, sondern ihn in der Meinungerzogen hatte, daß er das Waisenkind einer entfernten Ver-wandtin sei; obgleich aber der Doetor selbst nichts davongesagt, hätte er bedenken können, daß die Kindsmagd Jamicsonihre Zunge zur Verfügung hatte, und zu deren freiem Ge-brauche sehr geneigt war.

Von früher Jugend an hatte die Kindsmagd Jamicsonunter den mannigfaltigen Mährchen und Sagen, die sie ihremPslegesohn erzählte, auch dasjenige nicht vergessen, was siedie schreckliche Zeit seiner Geburt nannte die persönlicheErscheinung seines Vaters, eines vornehmen und gewaltigenHerrn, welcher aussah, als ob die ganze Welt ihm zu Füßenliege die Schönheit seiner Mutter und die erschreckliche