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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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besondere Berufsarten eignen; er müsse dcßhalb bestimmen,für welche derselben der junge Richard zu erziehen sei; erselbst werde nach bestem Vermögen Alles thun, um HerrnMonl'ada's Wünsche zur Ausführung zu bringen, denn dieliebenswürdigen Eigenschaften des Knaben hätten ihm den-selben, ob er gleich nur sein Vormund sei, eben so werth undtheuer gemacht, als es beim eigenen Vater der Fall gewesensein würde.

Die Antwort, welche nach einer Woche oder zehn Tagenanlangte, war ausführlicher als gewöhnlich, und in der erstenPerson verfaßt.Herr Grap," so lautete der Brief,un-ser Zusammentreffen geschah unter Umständen, die uns damalsnicht günstig mit einander bekannt werden ließen. Allein ichbin gegen Euch im Vortheil. Denn da mir bewußt war,weßhalb Ihr eine schlechte Meinung von mir unterhieltet,so konnte ich Eure Gründe und Euch selbst zu gleicher Zeitachten; während Ihr, unfähig mein Verfahren zu begreifen oder vielmehr unbekannt mit der schändlichen Behand-lung, die ich erfahren hatte, nicht verstehen konntet, warumich so handeln mußte. Durch einen Schurken meiner Toch-ter beraubt, welche Jener entehrte, kann ich es nicht übermich gewinnen, ein wenn auch unschuldiges Geschöpf vorAugen zu haben, dessen Blick mich stets an Haß undSchande erinnern muß. Behaltet das arme Kind beiEuch und erzieht dasselbe für Euren eigenen Beruf; tragtjedoch Sorge, daß der Knabe nicht über eine solche Stellungim Leben, die Ihr so würdig einnimmt, oder über einen an-deren Stand gleicher Bedeutung hinaus will. Die Mittelzur Ausrüstung und Erziehung sollen auch für den Standeines Pächters, eines Rechtsgelchrten oder Arztes auf demLande, oder für eine ähnliche zurückgezogene Lebensweise mit