dem Plane zu beharren, welcher bisher in Bezug auf ihreCorrespondenz eingehalten wurde." Sobald außerordentlicheAusgaben als wahrscheinlich sich zeigten, wurden Geldsummenbereitwillig und sogleich eingesandt.
Vierzehn Tage nach dem Tode der Frau Gray empfingder Doctor ro Pfd. nebst einem Billet, worin bemerkt war,die Summe sei bestimmt, um dem Knaben R. M. einen pas-senden Traueranzug anzuschaffen. Der Schreiber des Billetshatte einige Worte hinzugcfügt, um seinen Wunsch auSzu-sprechen, daß der Ueberschuß Herrn Gray zur Verfügungstehe, um die außerordentlichen Ausgaben bei diesem Unglückzu decken; Herr Monsada hatte jedoch die Phrase unbeendigtgelassen, offenbar, weil er daran verzweifelte, dieselben ingutem Englisch auszudrückcn. Gideon fügte ohne weitereNachforschung die Summe zum kleinen Vermögen seines Mün-dels hinzu, obgleich Herr Lawsord dem widersprach; diesemwar nämlich der Umstand wohl bekannt, daß sein Freunddurch den Aufenthalt des Knaben in seinem Hause eher ver-lor, als gewann, und wünschte dcßhalb, daß derselbe eineGelegenheit nicht vorbei lassen solle, um einen Theil seinerAusgaben in dieser Hinsicht wieder zu erlangen. Allein Grayblieb taub gegen alle seine Vorstellungen.
Als der Knabe dem i4ten Jahre näher kam, schrieb HerrGray einen genaueren Bericht von dem Charakter, den Fort-schritten und den Fähigkeiten seines Mündels. Er fügtehinzu, er gebe diese Mitthcilungcn, damit Herr Monxadabeurtheilen könne, wie die zukünftige Erziehung des jungenMannes geleitet werden solle. Er bemerkte, Richard sei jetztauf den Punkt gekommen, wo die Erziehung den ursprüng-lichen und allgemeinen Charakter verliere, und auf den ver-schiedenen Pfaden des Wissens sich verzweige, welche sich für