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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Vater fab mit Vergnügen jedes neue Zeichen von Liebe, diesein Schützling seinem Kinde erwies.

Während der Zeit, daß Richard allmälig aus einemschönen Kinde za einem hübschen Knaben heranwuchs, unddem Alter sich näherte, in welchem der hübsche Knabe einschmucker Jüngling genannt werden mußte, schrieb Herr Grayjährlich zweimal mit viel Regelmäßigkeit an Herrn Monyadaunter der von diesem Herrn angegebenen Adresse. Der wohl-wollende Mann war der Meinung, der reiche Großvater werdenicht, wenn er einen Verwandten sehe, auf welchen jede Fa-milie stolz sein würde, auf seinem Beschlüsse beharren können,einen durch Blutsverwandtschaft ihm so nahestehenden undan Gestalt wie Charakter so interessanten Knaben als einenVerstoßenen zu behandeln- Er hielt es demnach für seinePflicht, die geringe und mittelbare Verbindung mit dem müt-terlichen Großvater des Knaben zu unterhalten, da dieselbein zukünftiger Zeit zu einem näheren Verhältnisse führenkönne. In anderer Hinsicht konnte die Correspondenz einemManne nicht angenehm sein, welcher ein Selbstgefühl wieHerr Gray besaß. Seine eigenen Briefe waren so kurz alsmöglich; sie enthielten allein Rechenschaft über die Ausgabenseines Mündels mit Einschluß eines geringen von ihmselbst bezogenen Kostgeldes, unter bcigefügter BescheinigungHerrn Lawfords, als zweiten Vormunds; fie berichtetenüber Richards Gesundheitszustand, sowie seine Fortschritte inder Erziehung, und enthielten in wenigen Worten eine kurzeaber eifrige Lobrede über die Trefflichkeit seines Kopfes undHerzens. Die Antworten waren jedoch noch kür,er; ihr ge-wöhnlicher Inhalt war folgender:Herr Monyada bescheinigtden Empfang von Herrn Gray's Briefe von dem und demDatum, beachtet den Inhalt und ersucht Herrn Gray, bei