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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Pflegevater Beistand zu leisten oder denselben zu zerstreuen.Bei der Wahl der Glegenheit schien er in dieser Hinsicht eineüber sein Alter gehende Gewandtheit zu äußern.

Im Verlauf der Zeit schien sich dieser gefällige Charakternoch mehr zu verfeinern. Bei jeder Körperübung oder beijedem Spiel war er der Stolz und Anführer der Knaben desOrtes, wobei ihm seine Kraft und Thätigkeit eine entschie-dene Ueberlegenheit über die meisten derselben ertheiltc. Inder Schule waren seine Fähigkeiten weniger ausgezeichnet, erwar jedoch der Liebling seines Lehrers, eines verständigenund in seinem Berufe nützlichen Mannes.

»Richard begreift nicht schnell, aber sicherpflegte er sei-nem Beschützer, Herrn Grap, zu sagen;es ist unmöglich,mit einem Knaben nicht zufrieden zu sein, welcher so sehrden eifrigen Wunsch hat, allen Anforderungen nachzu-kommen."

Die dankbare Liebe des jungen Middlemas zu seinem Be-schützer schien sich mit der Ausbildung seiner Geistesvermögenzu steigern, und fand eine natürliche und gefällige Art ihrerAeußerung in Aufmerksamkeiten gegen die kleine Meine oderMarie Gray. Ihr geringster Wink war für Richard Gesetz,und vergeblich ward er durch hundert gellende Stimmen aufge-fordert, das Amt eines Anführers beim Verstecken oder Ball-spiel zu übernehmen, wenn es der kleinen Mcnie beliebte, daßer bei ihr bleibe und Kartenhäuser zu ihrem Vergnügen baue.Ein ander Mal pflegte er die Aussicht über das kleine Mäd-chen zu übernehmen, um mit ihr auf die Heide zu gehen, umwilde Blume» einzusammeln, oder Mützen aus Binsen zuflechten. Mcnie'ö Anhänglichkeit an Richard Middlemas standim Verhältniß zu seiner liebevollen Aufmerksamkeit, und der