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Schrecken den Tod der Verbrechen« zur Folge haben müßte;diese Nebel sind nicht direkte und unmittelbare, sondern nurzufällige Folgen. Ihr müßt die Dame ausliesern, Herr Gray,wie natürlich Eure Bedenken auch sein mögen."
„Wenigstens, Herr Lawford, muß ich mich überzeugen, daßdie Person in meinem Hause dieselbe ist, welche die Herrenhier suchen."
„Führt mich in ihr Zimmer," sagte der Mann, den derKönigsbote mit dem Namen Monyada anredcie.
Der Königsbote, welcher durch die Gegenwart Lawford'setwas gefälliger geworden war, wurde jetzt auf einmal wie-der unverschämt; er hoffte, wie er äußerte, durch den weib-lichen Gefangenen genügende Kundschaft zu erlangen, um diebei weitem schuldigere Person verhaften zu können- Würdeihm noch mehr Verzug in den Weg gelegt, so könne er dieseKundschaft zu spät erlangen, und er mache alsdann alle die-jenigen, welche an der Veranlassung des Verzuges Theil ge-nommen hätten, für die Folgen verantwortlich.
„Und ich," sagte Herr Gray, „wenn ich auch dafür anden Galgen kommen sollte, lege Protest ein, daß dies Ver-fahren die Ermordung meiner Kranken zur Folge haben kann.Herr Lawford, läßt sich keine Bürgschaft stellen?"
„In Fällen des Hochverrats ist dieß nicht erlaubt," sagteder Beamte; alsdann fuhr er in vertraulichem Tone fort:„Kommt, Herr Gray, wir Alle wissen, daß Ihr gegenunfern königlichen Obcrherrn, König Georg, und gegen dieRegierung ein gutgesinnter Mann seid; Ihr dürft aber dieSache nicht so weit treiben, sonst bringt Ihr Euch in Ange-legenheiten, die Jedermann in Middlemas bedauern würde.Das Jahr 45 ist noch nicht lange genug vergangen, alsdaß wir uns nicht der Verhaftsbefehle wegen Hochverrats