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eine Postkutsche mit vier Pferden vor seiner Thüre sah. „DerMann ist zurückgekehrt," dachte er, „und mein Verdacht hatihm keine Gerechtigkeit widerfahren lassen." Er spornte seinPferd, welchem Zeichen auch das treue Roß um so bereit-williger gehorchte, da seine Richtung jetzt auf die Stallthüreging. Als aber der Doctor nach dem Absteigen in sein Hauseilte, schien es ihm, als sei die Abreise ebenso wie die An-kunft der unglücklichen Dame dazu bestimmt, Verwirrung inseiner friedlichen Wohnung hervorzurufen. Mehrere Müsfig-gänger hatten sich vor seiner Thüre versammelt, und zweioder drei hatten sich unverschämt beinahe bis in die Flur vor-gcdrängt,.um einem verwirrten Zanke zuzuhören, welcher voninnen her ertönte. Der Doctor eilte vorwärts, wobei dievordersten der Eindringlinge sich bei seiner Ankunft bestürztzurückzogen, während er in der Stimme seiner Frau einenlauten Schall erkannte, von welchem er aus Erfahrung wußte,daß er nichts Gutes bedeute. Mistreß Gray nämlich konntebisweilen, obgleich im Allgemeinen gut gelaunt und umgäng-lich, die Rolle der höchsten Stimme im Eheduett spiele». Daer weit mehr Vertrauen auf die guten Absichten seiner Frauals auf deren Klugheit hegte, verlor er keine Zeit, undstürzte in's Besuchzimmcr, um die Sache in seine eigene Handzu nehmen. Hier fand er seine Ehehälfte an der Spitze derganzen Miliz des Krankenzimmers der Dame, nämlich Amme,Krankenwärterin und Stubenmädchen, sämmtlich in heftigemStreit mit zwei Fremden begriffen. Der Eine war ein ält-licher Mann von dunkler Gesichtsfarbe, mit einem im Aus-druck scharfen und schwarzen Auge, dessen Blick jedoch zugleichein Gemisch von Gram und Kränkung verrieth. Der Andere,welcher den Streit mit Frau Gray lebhaft zu führen schien,war ein derber Mann mit kühnem Blick und hartem Gesichts-
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