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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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als die ehrlichen Weiber, und wir dürfen nicht das Leben desarmen Dings dadurch in Gefahr bringen, daß wir ihren Lau-nen gegenwärtig widersprechen."

Als er sich dem Bette der kranken Frau näherte, bemerkteer, daß sie wirklich eine dünne seidene Maske derjenigen Arttrug, welche in der äliern Komödie so gute Dienste leistet,und welche Damen von Rang damals auf Reisen, sicherlichaber niemals in der Lage dieser armen Dame, trugen. Wiees schien, hatte sie deßhalb Zudringlichkeit erfahren; als sienämlich den Doctor sah, legte sie die Hand auf's Gesicht, alsbesorge sie, er werde darauf bestehen, ihr die Maske abzu-uehmen. Er beeilte sich, ihr in ziemlich gutem Französisch zuerklären, daß ihr Wille hier Gesetz sei, und daß sie in voll-kommener Freiheit sich befinde, die Maske zu tragen, bis siedieselbe ablegen wolle. Sie verstand ihn, denn sie erwidertein einem unvollkommenen Versuch, dieselbe Sprache zu reden,und sprach ihm ihre Dankbarkeit für die Erlaudniß aus, ihreVerkleidung beizubehalten, wofür sie die Erklärung des Doc-torS zu halten schien.

Der Doctor traf nun weitere Anordnungen. Zur Befriedi-gung der Leser, welche genaue Angaben wünschen, bemerken wirhier, daß Luckie Simson, die erste im Wettrennen, den Preisder Anstellung als Krankenwärterin bei der zarten Patientindavontrug; daß Peg Tamson das Vorrecht erhielt, ihre Pathe,Bet Jamieson, als Amme zu empfehlen, und daß eine Enkelinvon Alison Jaup gemiethet wurde, um bei den jetzt vermehr-ten Haushaltungsgeschäften der Familie als Gehülfin zu die-nen. Der Doctor theilte somit wie ein gewandter Ministerunter seinen vertrauten Anhang die guten Dinge, die ihmdas Glück zur Verfügung gestellt hatte.

Um i Uhr Morgens erschien der Doctor im Gasthofe zum