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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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keine Kosten, und behandelt ste in solcher Weise, daß sie sobaldals möglich weiter reisen kann."

Das Letztere geht über meine Macht," sagte der Doctor;die Natur darf nicht übereilt werden, oder sic rächt sich anjedem Versuch, dieß zu ihun."

Allein die Kunst," erwiderte der Fremde,vermag viel,"und er reichte eine zweite Börse, welche so schwer wie dieerste zu sein schien.

Die Kunst," sagte der Doctor,kann man belohnen,aber nicht erkaufen. Ihr habt mir schon mehr als genug be-zahlt, damit ich die äußerste mir mögliche Sorgfalt für EureDame trage; würde ich mehr Geld annehmen, so könnte ichdieß allein durch Versprechen oder wenigstens durch stillschwei-gendes Zugcständniß solcher Leistungen, deren Erfüllung übermeine Kräfte geht. Jede mögliche Sorgfalt soll Eurer Dameerwiesen werden, und dadurch wird die meiste Möglichkeit ge-boten, daß sie ihre Reise bald antretcn kann. Jetzt, Herr,geht in Euren Gasthof, denn vielleicht ist meine Gegenwartim Augenblick erforderlich, und wir haben bis jetzt weder füreine Wärterin der Dame, noch für eine Amme des Kindesgesorgt; Beides soll alsbald geschehen."

Noch einen Augenblick, Doctor, welche Sprachen verstehtIhr?"

Latein und französisch spreche ich ziemlich, wenigstens so,daß man mich versteht, auch lese ich etwas italienisch."

Aber kein Portugiesisch oder Spanisch ?" fragte der Fremdeauf's Neue.

Nein, Herr."

Das ist ein unglücklicher Umstand, Ihr könnt Euch aberdurch Französisch verständlich machen; merkt Euch aber, daß