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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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eine Art von Fremdenzimmer, worin Doctor Gray gelegent-lich solche Patienten unterdrachte, die er auf einige Zeit unterseinen eigenen Augen behandeln wollte.

In dem Wagen befanden sich nur zwei Personen; derEine, ein Herr in einem Reitkleide, sprang heraus, empfingvon dem Doctor die Versicherung, daß die von ihm herbcige-führte Dame in seinem Hause eine ziemlich bequeme Einrich-tung finden werde, leistete seiner Gefährtin Beistand, umden Wagen zu verlassen, und zeigte offenbare und große Zu-friedenheit, als dieselbe in einem anständigen Schlafgemachuntergebracht und der achtbaren Sorgfalt des Doctors undseiner Frau übergeben war, die ihm noch einmal die Ver-sicherung gaben, daß sie der Dame jede Art Sorgfalt erwei-sen würden. Um dies Versprechen noch fester zu binden, ließder Fremde eine Börse von 20 Guineen (die Geschichte ereig-nete sich in der goldenen Zeit, worin man noch wenig Papier-geld im kleinen Verkehr kannte) in die Hand des Doctorsals Unterpfand einer noch freigebigeren Belohnung schlüpfen,und bat alsdann, derselbe möge keine Kosten scheuen, umalles Nothwendige und Wünschenswerthe herbeizuschaffen,welches für eine Person im Zustande der Dame und für dashülflose Wesen erheischt werde, dessen Geburt sogleich zu er-warten sei. Er erklärte alsdann, daß er sich in den Gasthofzurückziehen wolle; man möge aber durch eine Botschaft ihnsogleich von der erwarteten Veränderung der Lage der Damein Kenntniß setzen.

Sie ist eine Dame von Rang," sagte er, «und eineFremde, sparet keine Kosten. Wir beabsichtigten Edinburg zuerreichen, wurden aber durch einen Zufall gezwungen, vomWege abzulenken. Noch einmal," wiederholte er,sparet