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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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gungen mir ungewöhnlich langsam schienen, als er eine Fla-sche vortrefflichen Bordeauxwein kommen ließ, mit eigenerHand und sorgfältiger Genauigkeit davon einschenkte, bei sei-nem alten Diener einen Teller mit Oliven und geröstetenBrodschnitten bestellte, und so auf gastfreundliche Gedankengerichtet, die Verhandlung aufzuschieben schien, die ich herbei-zuführen wünschte, jedoch zu übereilen besorgte.

Er ist unzufrieden," dachte icd,und schämt sich dieß mirzu zeigen, denn er fürchtet ohne Zweifel mein Gefühl zu ver-letzen. Was kann ich mit ihm sonst besprechen, als Urkundenund Akten? Halt, er will anfangen."

Wir sind jetzt alte Knaben, Herr Croftangry," sagte meinWirth,wir können jetzt kaum noch ein Quart Rothwein zu-sammen trinken, während wir in besseren Tagen eine Pinctevertragen konnten, und zwar in der noch weiteren Auslegungdieses Wortes nach alter schottischer Weise. Vielleicht hättetIhr gern gesehen, daß James geblieben wäre, um uns beidem Weine Gesellschaft zu leisten, allein heute ist kein Feier-tag, und ich Halle cs für zweckmäßig, daß er alle seine Ar-beitsstunden cinhält."

Hier war die Unterredung im Begriff abgebrochen zuwerden. Ich nahm sie wieder auf mit den Worten, daß Ja-mes sich in der glücklichen Zeit des Lebens befinde, wo erbessere Dinge zu thun habe, als über der Flasche zu sitzen.Ich glaube," sagte ich,Euer Sohn liest Bücher."

Hm, ja, in gewisser Art kann man das sagen; ich glaubeaber, daß seine Studien wenig solid sind Poesie undSchauspiele, Herr Croftangrp, lauter Unsinn das verdreht> ihm den Kopf so, daß er an die Armee denkt, wenn er sichum sein Geschäfte bekümmern sollte."