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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Ich vermuthe demnach, Romane finden in Euren Augennicht mehr Gnade als dramatische und lyrische Werke?"

So ist eS, Herr Croftangry; historische Bücher kann icheben so wenig leiden. In der Geschichte kömmt viel zu vielSchlägerei vor, als seien die Menschen nur in diese Welt ge-setzt, um einander hinauSzuschaffcn- Das erweckt falsche Be-griffe von unserem eigentlichen Wesen, von unserer hauptsäch-lichsten und eigentlichen Bestimmung, Herr Croftangry."

Alle diese Bemerkungen waren jedoch nur allgemeiner Art,und ich faßte den letzten Entschluß, unser Gespräch zum Brenn-punkte zu bringen.Ich besorge also, daß ich einen Miß-griff beging, Euch mit meinem eitlen Manuskripte zu belä-stigen, Herr Fairscribe; Ihr müßt mir jedoch die Gerechtig-keit erweisen, zu bedenken, daß ich nichts Besseres zu thunhatte, als mich mit der Abfassung jener Erzählungen zu be-schäftigen, die ich Euch neulich übergeben habe. Ich kann zumeiner Vertheidiguug anführen,

Bei eitlem Treiben Hab' ich den BerufNoch nie versäumt."

Ich bitte Euch um Verzeihung, Herr Croftangry," sagtemein alter Freund sich plötzlich erinnernd,ja, ja, ich warsehr grob, ich hatte aber vergessen, daß Ihr selbst bei so eit-lem Treiben betheiligt seid."

Ich glaube," erwiderte ich,daß Ihr Eurerseits zu be-schäftigt seid, um meine arme Chronik Euch anzusehen."

Nein," sagte mein Freund,so schlecht bin ich nicht, ichhabe sie Seite für Seite und allmälig gelesen, wann ich einenAugenblick Zeit übrig hatte, und ich glaube, daß ich sehr balddamit fertig sein werde."

Und was denkt Ihr davon guter Freund?" fiel ich fra-gend ein-