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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
610
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Narr!" bis ich zuletzt, auf mein Wort, zu glauben begann,das Geschöpf habe Recht.

Endlich trat mein Freund ein wenig erhitzt ein. Er warbeim Kolbenspiel gewesen, um sich für die erhabene Unterre-dung vorzubereiten. Warum nicht? Das Spiel mit seinenmannigfaltigen Körperanstrcngungen und Zufällen im Schleu-dern der Kugel ist keine unpassende Darstellung der Zufälle,welche mit literarischen Beschäftigungen verbunden sind. Be-sonders entsprechen jene furchtbaren Würfe, womit eine Ku-gel wie ein Büchsenschuß durch die Luft fliegt, um auf eineandere am Boden liegende niederzufallen und dieselbe aufdem Platze in die Erde z» treiben, wo sie durch Ungeschick-lichkeit oder Bosheit des Spielers hingelegt wurde dengünstigen oder herabsetzenden Bemerkungen der Rezensenten,welche mit den herauSgegebcncn Büchern eben so ein Kolben-spicl treiben, wie Altisidora, als sie dem Thor der Hölle nä-hrte, dort die Leusel erblickte, welche ein Federballspiel mitden neuen Büchern aus Cervantes' Tagen trieben.

Wohl, jede Stunde erreicht ihr Ende. ES schlug fünf Uhr,und mein Freund mit seinen Töchtern und seinem hübschenSohn, welcher zwar in gehöriger Weise an den Schreibtischgefesselt ist, aber doch dann und wann über seine Schulternauf sein schönes Ebenbild im Spiegel blickt, begann ernstlichdie körperlichen Bedürfnisse der Natur zu befriedigen; wäh-rend ich durch den edleren Appetit nach Ruhm getrieben, denWunsch hegte, daß die Berührung eines Zaubcrstabes ohnedie Ceremonicn der Auswahl, des ZerschneidenS, KauenS undVerschlingcns, einen genügenden Betrag der guten Dinge aufmeines Freundes gastfreiem Tische in die Mägen der dortSitzenden versetzen möge, damit derselbe alsdann bequem inNahrungssaft verwandelt werde, indeß ihre Gedanken sich