Druckschrift 
25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
608
Einzelbild herunterladen
 

Fairscribe zu stören; als die Predigt vorbei war, stand ichauf, um mich zu empfehlen, und zwar wie ich glaube, etwashastig.Wollt Ihr nicht eine Tasse Thee trinken, Herr Croft-angrp?" sagte die junge Dame.Bleibt doch hier undnehmt Theil an einem presbyterianischen Abendessen," sagteHerr Fairscribe,um neun Uhr ich sehe genau darauf,die Stunden meines Vaters am Sonntag Abend einzuhal-ten; vielleicht kömmt Doktor . . (Er nannte einen ausge-zeichneten Geistlichen.)

Ich entschuldigte mich wegen der Ablehnung seiner Ein-ladung. Wie ich glaube, hatte mein unerwartetes Erscheinenund mein heftiger Rückzug meinen Freund etwas überrascht;denn statt mich zur Thüre zu begleiten, führte er mich in seinZimmer.

Was gibt's, Herr Croftangrp?" fragte er;dicst ist keinAbend für weltliche Geschäfte, wenn aber etwas Außeror-dentliches vorgekommen ist"

Durchaus nichts," erwiderte ich, indem ich mich zum Ge-ständniß als zum besten Mittel, mir aus der Verlegenheit zuhelfen, zwangnur sandte ich Euch ein kleines Paket,und da Ihr so regelmäßig in Angabe des Empfanges vonBriefen und Mitthcilungen seid, so glaubte ich, eS sei an dieUnrechte Adresse gelangt das ist Alles "

Mein Freund lachte herzlich, als ob er meine Beweg-gründe und meine Verwirrung durchschaute und innerlichdaran Vergnügen fände.Es ist sicher genug angelangt,"sagte er,der Wind der Welt führt immer seine Eitelkeitenin sicheren Hafen, wir befinden uns aber jetzt am Ende derGerichtssitzungen; alsdann habe ich wenig Zeit etwas Ge-drucktes zu lesen, mit Ausnahme der Gerichtsverhandlungen;