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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
607
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sei nicht in die Hände dessen gerathen, auf welchen die Adresselautete, sondern sei in das Schreibzimmer gelangt, und soder Gegenstand der Kritik seiner munteren Schreiber unddünkelhaften Lehrlinge geworden.Zum Henker," dachte ich,wüßte ich das gewiß, so würde ich"

Und was würdet Ihr thun?" fiel die Vernunft nach eini-gen Augenblicken ein;Ihr -egt den Ehrgeiz, Euer Buch injedes Schreib- und Lesezimmer Edinburgs einzuführen, unddennoch fangt Ihr Feuer bei dem Gedanken, daß es vonHerrn Fairscribe's jungen Leuten kritifirt wird? SchämtEuch und bleibt Euch ein wenig gleich."

Ich will mir gleich bleiben," sagte ich verdrießlich, trotz-dem aber will ich Herrn Fairscribe heute Abend besuchen."Ich hastig mein Mittagessen, legte meinen großen Ueber-rock an, denn es drohte am Abend zu regnen, und ging nachHerrn Fairscribe's Hause. Der alte Bediente öffnete vor-sichtig die Thürc und sagte, bevor ich ihn befragte:HerrFairscribe ist zu Hause, Herr, allein es ist Sonnabend-Abend."Da er jedoch mich an Gesicht und Stimme erkannte, öffneteer weiter die HauSthüre, ließ mich ein und führte mich in'SWohnzimmer, wo ich Herrn Fairscribe und die übrigen Glie-der seiner Familie antraf, wie sie einer Predigt des verstor-benen Herrn Walker aus Edinburg zuhörtcn, welche von MißCatharine mit ungewöhnlicher Deutlichkeit, Einfachheit undVerständniß vorgelesen wurde. Als ein Freund des Hausesbewillkommnet, mußte ich ruhig mich auf einen Stuhl setzen,aus der Noth eine Tugend machen, und mich bemühen, mei-nen Antheil am Nutzen einer so ausgezeichneten Predigt zwerhalten. Ich besorge jedoch, daß Herrn Walkers scharfe Lo-gik und Kraft des Ausdrucks an mir verloren gingen. Ichmerkte, daß ich eine unpassende Zeit gewählt hatte, um Herrn