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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Als das durch Erstaunen hervorgerufene Stillschweigennoch dauerte, fragte Robin Oig, ob ein Beamter gegenwär-tig sei; als ein Constabler vortrat, ergab er sich demsetben.

Ihr habt aus dem Handel eine blutige Sache gemacht,"sagte der Constabler.

»Es ist Euer eigener Fehler," erwiderte der Hochländer,hättet Ihr seine Hände vor zwei Stunden von mir abge-halten, so würde er jetzt ebenso munter und wohlbehaltensein, wie vor zwei Minuten."

Ihr müßt schlimm dafür büßen," sagte der Beamte.

Laßt Euch das nicht kümmern, der Tod zahlt alle Schul-den ; ich werde diese hier bezahlen."

Der Schauder der Gegenwärtigen begann jetzt dem Un-willen zu weichen, und der Anblick eines Lieblingsgefährten,welcher in ihrer Mitte bei einer nach ihrer Meinung im Ver-hältniß zur Rache so geringfügigen Veranlassung ermordetwar, hätte sie vielleicht bewegen können, den Vollbringer derThai sogleich zu tödten. Der Constabler jedoch that bei die-ser Gelegenheit seine Pflicht und schaffte mit Hülfe einigervernünftigen Personen unter den Anwesenden Pferde herbei,um den Gefangenen nach Carlisle zu bringen, damit derselbesein Schicksal in den nächsten Asstsen erwarten möge. Wäh-rend Vorbereitungen zum Transport getroffen wurden, sprachder Gefangene weder die geringste Regung aus, noch versuchteer die unbedeutendste Erwiderung. Er äußerte nur seinenWunsch, bevor er aus dem vcrhängnißvollen Zimmer hinweg-gebracht wurde, den Leichnam ansehen zu dürfen, welcher vomBoden erhoben und auf den großen Tisch gelegt war, andessen oberem Ende Harry Wakrfield noch vor wenig Minutenvoll Leben, Kraft und Munterkeit den Vorsitz geführt hatte,bis die Wundärzte die tödtliche Wunde untersucht haben wör-