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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
583
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Dieser eheliche Spoit nab dem Gespräch eine andereWendung. Frische Kunden traten in die Trinkstube oderKüche, und andere verließen dieselbe. Das Gespräch wandtesich auf die erwarteten Märkte und auf den Bericht über dieViehpreise aus verschiedenen Thcilcn Schottlands und Eng-lands. Mehrere Verhandlungen über Einkäufe wurden ein-gegangen , und Harry Wakefield war glücklich genug einenKäufer für einen Tlieil seiner Heerde mit einem beträchtlichenNutzen zu finden, ein Ercigniß, wodurch jede Erinnerung andie unangenehme Rauferei im früheren Theile des Tages er-losch. Eine Partei war aber vorhanden, aus deren Erinne-rung sie nicht durch den Besitz eines jeden Stücks Viehs zwi-schen Esk und Eden hätte vertilgt werden können.

Dieß war Robin Oig Mac Combich.Daß ich keineWaffe hatte," dachte er bei sich,und zwar zum ersten Mal inmeinem Leben; es verderbe die Zunge, welche dem Hochländerräth, sich von seinem Dolche zu trennen der Dolch, ha!das englische Blut! Meiner Muhme Wort! wann wurderin Wort derselben nicht bestätigt!"

Die Erinnerung an die verhängnißvolle Prophezcihung be-stätigte die tödtliche Absicht, welche zugleich in seiner Seeleentsprang.

Ha! Morrison kann nicht mehr viele Meilen weit ent-fernt sein, und wären cs auch hundert Meilen, was hätte daszu bedeuten?"

Sein ungestümer Geist hatte jetzt einen bestimmten Zweckund einen Beweggrund zur Handlung; er richtete den leichtenSchritt seines Landes nach der Einöde, durch welche Morrisonseine Heerde trieb, wie er es aus Herrn Jreby's Bericht er-fahren hatte. Alle seine Gedanken waren ausschließlich durchdas Gefühl des Unrechtes bedingt, welches er von der Hand