Mann auf einem Klepper eingeholt, dem nach der damaligenMode der Schwanz gestutzt war. Der Reiter, mit engenledernen Beinkleidern angethan und mit langen Sporen be-waffnet, that einige paffende Fragen über Märkte und Vieh-preise. Als Robin nun sah, daß er ein höflicher Herr undein Kenner seines Gewerbes sei, nahm er sich die Freiheit ihnzu fragen, ob es in der Nähe kein Grasland für die zeitlicheUnterbringung seiner Heerde gebe. Er hätte die Frage ankeine willigere Ohren richten können, denn der Herr mit denledernen Hosen war der Grundeigenthümer, mit dessen Ver-walter Harrp Wakefield einen Handel abgeschlossen, oder ab-zuschließen im Begriffe stand.
„Du hast gutes Glück, pfiffiger Schotte," sagte Jreby,„daß du mit mir gesprochen hast, denn ich sehe, dein Viehhat sein Tagewerk gethan, und ich habe innerhalb drei Mei-len in der Runde das einzige Feld zur Verfügung, das indieser Gegend dazu gebraucht werden kann."
„Die Heerde kann wirklich noch drei bis vier Meilen gehen,"sagte der vorsichtige Hochländer, „aber was verlangt EuerGnaden für die Thiere pro Kopf, wenn ich den Park für zweioder drei Tage nehmen will "
„Schotte, wir werden Handels eins, wenn Ihr mir sechsOchsen zum Mästen, und zwar zu vernünftigem Preise, über-laßt"
„Welche Thiere wollen Euer Gnaden haben?"
„Wohlan, laß mich sehen; die beiden schwarzen, den dun-kelbraunen, die Ochsen ohne Hörner, den mit den gewundenenHörnern — den mit geraden Hörnern, was ist Euer Preispro Kopf?"
„O," sagte Nobin, „Euer Gnaden ist ein Kenner, ein wirk-licher Kenner; ich hätte selbst nicht geschickter die sechs besten