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Wakefield ein solider Mann, und nicht einmal der vor-sichtige Robin Oig selbst achtete mehr auf sein hauptsächlich-stes Geschäft. Seine Feiertage waren allerdings Feiertage,die Werktage aber waren einer handfesten und ausdauerndenArbeit gewidmet. Im Ausdruck der Züge wie im Charakterwar Wakefield das Muster der altenglischen munteren Miliz-Soldaten, deren Spieße in so vielen hundert Schlachten ihreUeberlegenheit über Heere anderer Völker erwiesen, und de-ren gute Säbel zu unserer Zeit den wohlfeilsten und sicher-sten Schutz unseres Vaterlandes bilden. Seine Heiterkeitwar bald erregt, denn kräftig von Gliedern, durchaus ge-sund und glücklich in seinen Umständen gestellt, war er ge-neigt, mit Allem, was ihn umgab, zufrieden zu sein; dennSchwierigkeiten, die sich ihm gelegentlich darboten, waren füreinen Mann seiner Kraft eher Gegenstände des Vergnügens,als wirklichen Aergers. Bei allen guten Seiten seines leb-haften Gemüthes war unser englischer Viehtrciber nicht ohneMängel. Er war jähzornig, bisweilen beinahe bis zur Hän-delsucht; vielleicht war seine Neigung, seine Zänkereien zurEntscheidung des Faustkampfes zu bringen, um so größer,weil nur wenige Gegner im Boren es mit ihm aufnehmcnkonnten.
Man kann nur mit Schwierigkeit angebcn, weßhalb HarryWakefield und Robin Oig mit einander vertraut wurden; einegenaue Bekanntschaft war jedoch zwischen Beiden geschloffen,obgleich sie nur sehr wenige Gegenstände des Gespräches oderInteresses gemein hatten, sobald ihre Unterredung von an-dern Dingen, als von Ochsen handelte. Robin Oig sprachdas Englische nur sehr unvollkommen bei andern Gegenstän-den als niederländischem und hochländischem Rindvieh; undWakefield konnte seine an den breiten Dialekt von Jorkshire