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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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gewöhnte Zunge nicht dahin bringen, ein einziges galischesWort auszusprechcn. Vergeblich verbrachte Robin einen gan-zen Morgen bei einem Spaziergang über den Minchmoor mitdem Versuche, seinem Gefährten die Aussprache des Schibo-leth Llhu, des galischen Wortes für Kalb, mit aller Genauig-keit bcizubringen. Von Traquair bis Murder Cairn ertönteder Berg von den übelklingenden Lauten, die der Engländerbei der unaussprechbaren Splbe ausstieß, und dem herzlichenGelächter, welches jedem mißlungenen Versuche folgte. Beidehatten jedoch noch bessere Weisen, um das Echo zu erwecken,denn Wakefield konnte manches Lied zum Lobe von Molly,Susan oder Cicely singen, und Robin Oig hatte eine eigen-IhümlicheGabe, unendliche Schlachtlieder mit allen Verwicklun-gen zu pfeifen; er kannte auch, was dem südlichen Ohre seinesFreundes noch angenehmer war, viele, sowohl lebhafte wieernste schottische Melodien, wozu Wakefield den Baß pfeifenlernte. Obgleich nun Robin die Geschichten seines Gefährtenüber Wettrennen oder Fuchsjagden kaum hätte begreifen kön-ney, und obgleich seine eigenen Geschichten von Kämpfen derClans oder von Raubzügen, mit dem Geschrei von hochländi-schen Kobolden oder Feen, untermischt, Caviar für seinenFreund gewesen wären, gelang es ihnen dennoch, einen Gradvon Vergnügen in gegenseitiger Gesellschaft zu finden, wo-durch sie schon drei Jahre lang veranlaßt wurden, sich einan-der auf ihren Reisen anzuschließen, wenn die Richtung der-selben es gestattete. Jeder fand wirklich seinen Vortheil bei* der Gesellschaft; wo konnte nämlich der Engländer einen bes-seren Führer wie Robin Oig Mac Combich in den westlichenHochlanden finden? und wenn Beide sich in demjenigen Landebefanden, welches Harry die rechte Seite der Grenze nannte,so stand sein Schutz, welcher sehr ausgedehnt war, und seine