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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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gcs auflesen. Zur Nacht schlafen die Treiber gewöhnlich beidem Vieh, von welcher Art auch das Wetter sein mag; vieledieser -arten Männer kommen auf der Fußreise von Lochabernach Lincolnshire gar nicht unter Dach. Sie erhalten einesehr hohe Bezahlung, denn der ihnen ertheilte Auftrag istvon höchster Wichtigkeit; von ihrer Klugheit, Wachsamkeitund Ehrlichkeit ist nämlich der Umstand abhängig, daß dasVieh seine Bestimmung in gutem Zustande erreicht, und demViehhändler einen vortheilhaften Verkauf gewährt. Da siesich aber auf eigene Kosten ernähren und erhalten müssen, sofind sie in dieser Hinsicht sehr sparsam- In der Zeit, vonwelcher ich rede, lebte ein hochländischer Vichtreiber auf sei-ner langen und mühsamen Reise nur von wenigem Hafer-mehl und ein oder zwei Zwiebeln, die von Zeit zu Zeitfrisch angeschafft wurden, so wie von einem mit Branntweingeiüllten Widderhorn, welches er regelmäßig aber sehr spar-sam jeden Morgen und Abend brauchte; sein Dolch oder dassogenannte schwarze Messer, in solcher Weise getragen, daßes unter dem Arme oder in den Falten seines Mantels ver-steckt blieb, war seine einzige Waffe, mit Ausnahme derGerte, womit er die Bewegungen seiner Heerde leitete- EinHochländer war niemals so glücklich als bei solchen Gelegen-heiten. Auf der ganzen Reise fand sich eine Menge vonVorfällen, welche die natürliche Neugier des Celten und seineLiebe zur Bewegung in Uebung erhielt; Ort und Scene wur-den stets gewechselt; kleine, dem Gewerbe eigenthümliche Aben-teuer traten ein; und der Verkehr mit den verschiedenen Vieh-mästern, Pächtern und Händlern war mit gelegentlichen Ge-lagen untermischt, welche dem hochländischen Donald nicht we-niger angenehm waren, weil er nichts dabei zu bezahlenbrauchte. Hiezu kam noch Las Bewußtsein überlegener Ge-