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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Erstes Kapitel.

Meine Geschichte beginnt am Tage nach der Abhaltungdes Marktes im schottischen Städtchen Doune. Der Handelwar dort lebhaft gewesen; mehrere Käufer hatten sich ausdem nördlichen und mittleren England eingestellt, und eng-lisches Geld war so reichlich in Umlauf gekommen, daß dieHerzen der hochländischen Pächter erfreut waren. Viele großeViehhecrden sollten nach England unter dem Schuhe der Käu-fer oder der Treiber aufbrechen, welche von Ersteren zu demmühsamen, langweiligen und mit vieler Verantwortung ver-knüpften Geschäfte gcmiethet waren, das Rindvieh viele hun-dert Meilen weit vom Markte, wo man dasselbe gekaufthatte, nach den Wiesen oder Pachthofen zu treiben, wo eszur Abschlachtung gemästet werden sollte.

Die Hochländer find besonders Meister in dem schwierigenGeschäfte des Viehtrcibens, welches für sie eben so geeignetscheint, wie das Gewerbe des Krieges. Es gewährt Gele-genheit zu Ausübung ihrer geduldigen Ausdauer und ange-strengten Thätigkeit. Sie müssen genau die Wege derHeer-den kennen, welche in den rauhesten Theilen des Landes lie-gen, und so viel wie möglich die Landstraßen, welche denFüßen der Thiere Schaden thun, und die Orte, wo Weggel-dcr erhoben werden, vermeiden, welche den Aerger der Vieh-treiber erregen; auf dem breiten grünen oder grauen Pfade,welcher durch den sonst unzugänglichen Sumpf führt, kanndie Heerde sich nicht allein mit Leichtigkeit und ohne Abga-ben-Erhebung bewegen, sondern auch, wenn die Vichtreiberihr Geschäft verstehen, einen Mund voll Nahrung unter We-