len der Soldaten vorging, als dieselben die Berge ihres Ge-burtslandes mit den Schlachtfeldern des Festlandes und die oftmit Gleichgültigkeit gepaarte Einfachheit ihrer heimischen Sittenmit der regelmäßigen, durch moderne Disciplin bewirkten Thätig-keit vertauschten Allein derMarkt istjetzt überfüllt. EineSchrift-stellerin hat die Sitten, Gewohnheiten und den Aberglaubender Berge in der natürlichen, unverfälschten Weife dargestcllt;mein Freund, General Stewart, hat die wirkliche Geschichteder hochländischen Regimenter geschrieben, so daß eine Aus-füllung der Skizze durch Phantasie sehr mißlich geworden ist.Jndeß habe ich noch einige Lust, einen Stein zu dem Haufenhinzuzufügen; ohne meine Einbildungskraft zu Hülfe zu ru-fen, damit sic den Eindrücken meiner jugendlichen Erinnerun-gen Beistand leiste, kann ich noch einmal den Versuch machen,ein oder zwei Scenen zu Erläuterung des hochländischen Le-bens zu erschaffen, welche als eigenthümlich der Chronik vonCanongate angehörcn und den grauköpfigen Einwohnern des-selben eben so bekannt wie mir sind. In die Tage der Clansund der hochländischen Degen will ich nicht dabei zurückgehcn.Hier erhältst du, gütiger Leser, nur eine Geschichte von zweiViehhändlern. „Eine Auster kann durch Liebe gequält wer-den," sagt eine zierliche Dichterin, und ein Viehhändler kannim Punkte der Ehre verletzt werden, sagt der Chronikschrei-ber von Canongate.
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