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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
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betraf doch im Grunde nur einen jungen Freibeuter und einealte Here; wenn man das alte Weib als Here verbrannthätte, so glaube ich, daß man nicht die Kohlen verschwen-det haben würde; sie hat noch dazu ihren Thunichtgut vonSohn angcreizt, daß er einen Herrn Camcron erschoß! Ichbin im dritten Gliedc selbst mit den Camerons verwandtmein Blut wird für sie warm, und wenn Ihr über Deserteureschreiben wollt, so gibt es deren genug dort in der Kaserne,besonders als die Meuterei an jenem traurigen Tage amLeiih Pier ausbrach."

Hier begann Ianet zu weinen und sich die Augen mit derSchürze abzawischen. Was mich betrifft, so war mir jetzteine Idee, wie ich sie brauchte, angegeben worden, allein ichtrug Bedenken, davon Gebrauch zu machen. Gegenständewerden wie Melodien gemein, wenn man sie zu häufig an-wendet; nur ein Esel wie Friedensrichter Shallow, würdean solchen auSgepcitschtcn Melodien, welche die Karrentreiberpfeifen, noch länger festhalten, und versuchen, ob er sie alsdas Machwerk seiner Phantasie bei Andern gelten lassen könne-Nun aber sind die Hochländer, obgleich früher eine reicheGrube für Originalstoff, wie meine Freundin Bethune Ba-liol mir zu verstehen gegeben hat, in gewisser Hinsicht durchdie Mühe neuerer Romandichter abgenützt, welche die eitleEinb ldung hegten, als sie alte Sitten und Gewohnheiten indiesen entlegenen Gegenden vorfanden, daß das Publikumniemals durch dieselben sich ermüden lasse; man findet jetztin den Fächern einer Leihbibliothek eben so viel Hochländermit Schurzfellen und von ächter Abstammung, als auf einemCaledonischen Ball. Früher hätte man viel aus der Ge-schichte eines hochländischen Regimentes und der eigenthüm-lichen Jdeen-Nevolution machen können, welche in den See-