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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Weise in ihren Höhlungen sich hin und her bewegten, undmit Ueberraschung so wie Zorn die Bewegungen der Frem-den, als die von Personen zu überwachen schienen, deren Ge-genwart ihr eben so unerwartet als unwillkommen war. Diebeiden erschraken bei ihren Blicken; durch gegenseitige Gesell-schaft ermuthigt, schürten sie jedoch ein Feuer, zündeten einLicht an, bereiteten Nahrung und trafen andere Vorbereitun-gen, um die ihnen zugewiesene Pflicht zu erfüllen.

Die Pflegweiber kamen dahin überein, am Lager derKranken abwechselnd zu wachen; um Mitternacht jedoch fielenBeide, von Müdigkeit überwältigt, da sie an jenem Morgeneinen starken Weg gemacht hatten, in einen tiefen Schlaf.AIS sie erwachten, was erst nach einigen Stunden geschah,war die Hütte leer und die Kranke verschwunden. Sie fuh-ren erschreckt empor und gingen zur Thüre der Hütte, welchewie am Abend zuvor mit der Klinke verschlossen war. Sieblickten in das Dunkel und riesen die ihnen anvertrauteKranke beim Namen. Der Nachtrabe kreischte von der altenEiche, der Fuchs heulte auf dem Berge, der rauschende Tondes Wasserfalls erwiderte mit seinem Echo, eine menschlicheAntwort ward aber nicht ertheilt. Die erschreckten Weiberwagten vor Tagesanbruch ihre Nachforschungen nicht anzutre-ten, denn das plötzliche Verschwinden eines so schwachen Ge-schöpfes wie Elspat, nebst dem wilden Inhalt ihrer Geschichte,setzte sie in solchen Schrecken, daß sie von der Hütte nichtsortzugehen wagten. Sie blieben deßhalb in furchtbaremSchrecken; bisweilen glaubten sie, ihre Stimme im Freien zuhören, und bisweilen, daß Töne verschiedener Art sich mitdem düsteren Tone des Nachtwindes oder dem Schall desWasserfalls vermischten, bisweilen raffelte die Thürklinke, alswenn eine schwache und machtlose Hand vergeblich versuchte