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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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sie aufzuheben, und von Zeit zu Zeit erwarteten sie den Ein-tritt der furchtbaren Kranken mit übernatürlicher Kraft undvielleicht in Gesellschaft eines noch furchtbareren Wesens.Endlich kam der Morgen, sie durchsuchten vergeblich dasDorngebüsch, die Felsen und den Walv. Zwei Stunden nachTagesanbruch kam der Pfarrer, und ließ auf den Bericht derWachenden das Land in Allarm setzen, um eine allgemeineund genaue Nachsuchung in der Nähe der Hütte und desEichbaums anzustellen. Allein Alles war vergeblich, ElSpatMac Tavish war nirgends zu finden, weder lebendig nochtodt; auch ließ sich nicht der geringste Umstand aufspürcn,welcher ihr Schicksal hätte andcuten können.

Die Nachbarschaft war über ihr Verschwinden getheilterMeinung. Die Leichtgläubigen dachten, der böse Geist, unterdessen Einfluß sie gehandelt zu haben schien, habe sie in ihremLeibe geholt; viele wagen noch immer nicht, in unzeitigenStunden an dem Eichenbaum vorüber zu gehen, unter wel-chem man sie vielleicht noch immer wie früher sitzen sehenkönnte. Andere weniger Abergläubische glaubten, daß manden Leichnam der Elspat Mac Tavish gefunden haben würde,wenn es möglich gewesen wäre, den Abgrund des CorrieDhu, die Tiefe des See's oder die Strudel des Flusses zuuntersuchen, da in Betracht des Zustandes ihres Leibes wieihrer Seele nichts natürlicher war, als daß sie durch Zufallin einen dieser Orte, wo der Untergang gewiß sei, hineinge-fallen wäre oder sich absichtlich bineingestürzt habe.

Der Geistliche batte seine eigene Meinung; er glaubte,daß diese unglückliche Frau zornig über die ihr gegebeneWache instinktartig nach der Weise verschiedener Hausthieresich dem Anblick ihres eigenen Geschlechtes entzogen habe, da-mit ihr Todeskampf in einer einsamen Höhle stattsinde, wo