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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Jnchaffrav würde ihr geboten haben, ihre Schultern zu gei-ßeln und ihre Füße durch eine Pilgerfahrt wund zu laufen,und er würde ihr Verzeihung gewährt haben, wenn er gese-hen hätte, daß ihr Blut floß und daß ihr Fleisch zerrissenwar. Dieses waren die Priester, welche sogar Macht überdie Mächtigsten besaßen sie drohten den Gewaltigen derErde mit den Worten ihres Mundes, dem Spruch ihres Bu-ches, dem Schein ihrer Fackeln, dem Schall ihrer geweihtenKlingel. Die Mächtigen beugten sich ihrem Willen, und ga-ben auf das Wort der Priester diejenigen frei, welche sie inihrem Grimm gebunden hatten, und sie ließe» auch unge-kränkt denjenigen ziehen, welcher von ihnen zum Tode verur-thcilt war, und nach dessen Blut sie gedürstet hatten. Siewaren ei» mächtiges Geschlecht und durften verlangen, daßdie Armen knieten, denn ihre Gewalt konnte die Stolzen de-müthigen. Aber Ihr! gegen wen seid Ihr stark? nur gegenWeiber, die der Lhorheit schuldig waren, und gegen Männer,welche niemals ein Schwert trugen! Die Priester des Al-terthums waren wie der Winterstrom, welcher dicß hohle Thalerfüllt und diese gewaltigen Felsen so leicht gegen einanderrollt, wie das Kind mit dem Balle spielt, den cS vor sichherwirft aber Ihr! Ihr gleicht nur dem Strom im Som-mer, welcher durch Binsen zur Seite gewandt und durcheinen Busch von Rohrgras aufgehalten wird; Ihr seid nichtswcrth, denn von Euch kann man keine Hülfe erlangen!"

Der Geistliche konnte leicht begreifen, daß ElSpat den rö-misch-katholischen Glauben verloren hatte, ohne eu en andernzu erlangen, und daß sie noch einen unbestimmten und ver-wirrten Begriff über die Erlassung der Sünden durch Ver-mittlung der Priesterschaft mit Beichte, Almosen und Buße,so wie von deren ausgedehnter Gewalt hegte, welche nach