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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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lich vorbcreiten möge, so wie ich, nach meiner Pflicht, diesemarmen Jüngling meinen letzten Beistand leisten werde."

Am nächsten Morgen, als die ersten Sonnenstrahlen diegrauen Thürme begrüßten, welche die Gipfel fencs eigen-thümlich gestalteten und furchtbaren Felsens krönen, erschie-nen die Soldaten des neuen hochländischen Regimentes imSchloß zu Dunbarton auf der Parade, und begannen, nach-dem sie ihre Reihen gebildet hatten, die steilen Treppen undengen Durchgänge nach dem äußersten Thore hinabzurücken,welches am Fuße des Felsen liegt. Die wilden Töne eineshochländischen Kriegsgesanges wurden zu Zeiten vernommen,und wechselten mit den Tönen der Trommeln und Pfeifenim Todtenmarsche-

Das Schicksal des unglücklichen Verbrechers erregte anfangsim Regimente nicht das allgemeine Mitgefühl, welches wahr-scheinlich entstanden wäre, hätte die Hinrichtung nur wegenDesertion stattgefnnden. Die Tödtung des unglücklichen AllanBreack hatte dem Vergehen von Hamish eine andere Fär-bung ertheilt; denn der Verstorbene war sehr geliebt und ge-hörte außerdem zu einem zahlreichen und mächtigen Clan,aus welchem sich viele Mitglieder in den Reihen des Regi-ments befanden. Der unglückliche Verbrecher im Gegcntheilwar nur wenig bekannt, und stand kaum mit irgend einemseiner Kameraden in Verbindung. Sein Vater hatte sich al-lerdings durch Kraft und Mannheit ausgezeichnet, allein ergehörte zu einem gebrochenen Clan, wie diejenigen genanntwurden, welche keine Häuptlinge, um dieselben in den Kriegzu führen, besaßen.

Es wäre beinahe in einem andern Fall unmöglich gewe-sen, aus den Reihen des Regimentes die für Ausführung desUrtheils nothwendige Abtheilung auszuwählen, allein die zu