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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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lig in Dunbarton wegen einer kirchlichen Versammlung zurZeit als diese Katastrophe eintrat; er besuchte das unglück-liche Mitglied seiner Gemeinde in seinem Gefä'ngniß, undfand, daß der junge Mann zwar unwissend, nicht aber ver-stockt war. Die Antworten, die er von ihm erhielt, als ersich über religiöse Gegenstände mit ihm untcrredete, warensolcher Art, daß er zu um so größerem Bedauern veranlaßtwurde, weil eine von Natur so reine und edle Seele un-glücklicherweise so wild und ungebildet geblieben war.

Als der würdige Pfarrer sich von dem guten Charakterdes jungen Mannes überzeugt hatte, machte er sich herbe undheimliche Vorwürfe über seine eigene Blödigkeit und Furcht-samkeit, welche aus dem üblen Ruf der Verwandtschaft vonHamish hervorgegangen, ihn an der barmherzigen Bemühungverhindert hatte, dieß verirrte Schaf zur großen Heerde zu-rückzuführen. Während der gute Geistliche seine Feigheit ver-gangener Zeiten tadelte, wodurch er abgcschreckt worden war,seine Person zu wagen, um vielleicht eine unsterbliche Seelezu retten, beschloß er, sich nicht länger durch solche furcht-same Rathschläge leiten zu lassen, sondern durch sein Gesuchbei den Offizieren sich zu bemühen, ob er wenigstens keineAufschiebung oder Verzögerung, wo nicht eine Erlassung derStrafe für den Verbrecher erlangen könne, für welchen er so-wohl wegen seiner Gelehrigkeit als wegen der Großnrulhseines Charakters eine ungewöhnliche Theilnahme empfand.

Somit machte der Geistliche dem Kapitän Campbell in denKasernen der Garnison eine» Besuch. Auf der Stirne vonGreen Colin ruhte eine finstere Schwermulh, welche sich nichtminderte, sondern steigerte, als der Pfarrer seinen Namen,Stand und sein Gesuch sagte. »Ihr könnt mir nichts Besse-