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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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oder andern Weise die Ursache des unglücklichen Ereignisseswar, und Hamish Bean galt hinsichtlich des von ihm begange-nen Todtschlages eher als das Werkzeug denn als der Mit-schuldige seiner Mutter.

Diese allgemeine Meinung seiner Landsleute war dem un-glücklichen Hamish nur von wenig Nutzen. Da sein Haupt-mann, Green Colin, die Sitten und Gewohnheiten seinesVaterlandes kannte, so war es ihm leicht, von Hamish alleEinzclnheiten seiner angeblichen Desertion und des darauffolgenden Todes des Unteroffiziers herauszubringen. Er fühltedas äußerste Mitleidcn für einen jungen Mann, welcher soals das Opfer der übertriebenen und verhängnißvollen Liebeseiner Mutter gefallen war- Er konnte aber keine Entschul-digung Vorbringen, die seinen unglücklichen Rekruten von derTodesstrafe hätte retten können, welche die Militärdisciplinund der Spruch eines Kriegsgerichtes wegen des von ihmbegangenen Verbrechens gegen ihn verhängte.

Das gerichtliche Verfahren ward sogleich eingcleitet, undnur ein geringer Zeitraum fand zwischen dem Urtheil undder Hinrichtung statt. Der General war entschlossen, einstrenges Beispiel am ersten Deserteur zu geben, welcher inseine Hände falle, und jetzt bot sich ihm der Fall eines sol-chen, welcher sich ohnedem mit Gewalt vcrtheidigt, und denOffizier, welcher ihn gefangen nehmen sollte, erschossen hatte.Ein mehr geeigneter Gegenstand der Strafe konnte nicht ein-treten, und Hamish wurde zur unmittelbaren Hinrichtungverurthcilt.' Das Einschreiten seines Hauptmanns zu seinenGunsten konnte nur den Tod eines Soldaten für ihn erwir-ken; man hatte nämlich beabsichtigt, ihn am Galgen hinzu-richten.

Der würdige Geistliche von Glenorquhy befand sich zufäl-