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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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lichen Besuch, die Frage an ihn richtete: „Wann erwartestdu sie?"

„Sie können nicht eher hier sein, als bis der Schatten desAbends auf den Osten fällt," erwiderte Hamish, „d. h. sogarwenn die nächste Abtheilung, vom Sergeanten Allan BreackCameron befehligt, aus Dunbarton hieher geschickt wird, wassehr wahrscheinlich ist."

„So tritt noch einmal unter deiner Mutter Dach, theiledas letzte Mal noch die Nahrung, die sie bereitet hat; dannlaß sie kommen, und du wirst sehen, ob deine Mutter einnutzloses lästiges Ding in den Tagen des Kampfes ist DeineHand, so geübt sie ist, kann nicht diese Gewehre so schnell ab-feuern, als ich sie zu laden vermag, und wenn es »othwendigist, so fürchte ich selbst nicht den Blitz mit dem Knall, undmein Schuß galt als tödtlich."

„In des Himmels Namen, Mutter, mischt Euch nicht indiese Angelegenheit," sagte Hamish. „Allan Breack ist einkluger und gütiger Mann und stammt aus gutem Geschlecht.Vielleicht kann er mir im Namen unserer Offiziere versprechen,daß sie keine beschimpfende Strafe über mich verhängen, undich muß mich glücklich schätzen, wenn sie mir Einsperrung imGefängniß oder den Tod durch die Kugel zuerkennen."

„Und du willst ihrem Worte trauen, thörichter Knabe?Bedenke, das Geschlecht von Diarmid redete stets in schönenund falschen Worten; sobald sie Fesseln um deine Hände ge-legt haben, werden sie deine Schultern mit der Geisel zer-reißen."

„Spart Euren Rath, Mutter," sagte Hamish mit finsteremAusdruck, „meine Seele ist entschlossen."

Obgleich Hamish so redete, um der ihn gleichsam zu Todehetzenden Aufreizung seiner Mutter zu entgehen, hätte er